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Title: Vorsehung Gottes?
Sub-title: Zur Rede von der providentia Dei in der Antike und im Neuen Testament
By (author): Wolfgang Schrage
ISBN10-13: 3788720883 : 9783788720889
Format: Paperback
Pages: 280
Weight: .000 Kg.
Published: Neukirchener Theologie - July   2005
List Price: 30.99 Pounds Sterling
Availability: No Sales Rights 
Subjects: Religion & beliefs : German
Der viel missbrauchte und heute auch theologisch in die Kritik geratene Glaube an die Vorsehung eines alles voraussehenden und bewirkenden Gottes bedarf neutestamentlich einer Prà ¤zisierung und Relativierung, d.h. einer vor- und à "bergeordneten Verortung im Kontext der Christologie und Soteriologie. Ansatz und Ort der Providenz-aussage im frà "hen Christentum ist nicht im Schà ¶pfungs glauben oder gar in der Annahme einer vernunftdurchwalteten zweckvollen Weltordnung zu finden, sondern in christologischen Bekenntnissen, die das uranfà ¤ngliche "Voraus", die sachliche Priorità ¤t, Gà "ltigkeit und Zielgerichtetheit des Christusgeschehens verdeutlichen. Was am Ende der Geschichte in Christus Ereignis geworden ist und noch werden wird, hat Gott schon vor aller Zeit entschieden. Das wird zunà ¤chst auf Tod und Auferweckung Jesu fokussiert, dann aber auch auf andere heilgeschichtliche Aussagen ausgeweitet. Der vorzeitliche Heilsentscheid Gottes begrà "ndet die Erwà ¤hlungs- und Vollendungsgewissheit der Gemeinde, wà ¤hrend Erwà ¤gungen à "ber das Weltregiment Gottes und eine providentia specialis im Lebensweg des Einzelnen stark zurà "cktreten. Zwar gibt es fragmentarische und partikulare Erfahrungen der Vor- und Fà "rsorge Gottes auch im Leben der Glaubenden, doch viele Fragen und Rà ¤tsel, die sich angesichts der Miseren und Konfusionen in der Welt und in der eigenen Lebensgeschichte stellen, bleiben offen. Doch trotz aller Verborgenheit und Unerforschlichkeit seines Willens wird Gott als der geglaubt, der im un- durchschaubaren Auf und Ab des Lebensgeschicks der Seinen mitgeht, von dessen Liebe nichts zu trennen vermag und der mit seiner Treue fà "r die Einlà ¶sung noch ausstehender Verheià Ÿungen einsteht. Damit werden Verantwortlichkeit und Aktività ¤t, Gebete und Plà ¤ne der Men- schen nicht relativiert. Vorsehung dient nicht der Sank- tionierung des Bestehenden oder der Erzeugung von Ohnmachtsgefà "hlen, sondern ist letztlich ein eschatolo- gischer Begriff, der vom Heilsgeschehen in Jesus Christus her zur Hoffnung auf die Realisierung der Zukunftsverheià Ÿung Gottes inspiriert.
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