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Title: |
Zwischen hà ¶llischem Feuer und doppeltem Segen |
| Sub-title: |
Geniekonzepte in Thomas Manns Romanen Lotte in Weimar, Joseph und seine BrÃ"der und Doktor Faustus |
Search Result:
| By (author): |
Christian Baier |
| ISBN10-13: |
3899718402 : 9783899718409 |
| Format: |
Hardback |
| Pages: |
458 |
| Weight: |
.000 Kg. |
| Published: |
V & R Unipress GmbH - July 2011 |
| List Price: |
71.99 Pounds Sterling |
| Availability: |
No Sales Rights
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| Subjects: |
Literary studies: general : Religion & beliefs |
| Seit Ã"ber 2000 Jahren beschäftigen sich die Menschen mit der Frage, was ein Genie ausmacht, und die Erklärungsversuche reichen vom göttlichen Wahnsinn Platons bis zum Originalitäts-Postulat des Sturm und Drang. Auch die Protagonisten von Thomas Manns Romanen "Lotte in Weimar", "Joseph und seine BrÃ"der" und "Doktor Faustus" stehen in dieser Tradition: Goethe, fÃ"r Mann zeitlebens der Inbegriff des "großen Mannes", modifiziert die Vorstellung des Originalgenies im Geiste des Fin de siècle; der geniale Komponist Adrian LeverkÃ"hn, der sich dem Teufel verschreibt, um seine Kreativität zu steigern, wird unter RÃ"ckgriff auf die antiken Konzepte von Inspiration und Melancholie dargestellt; und in Joseph, der "Gestalt der ErfÃ"llung" (H. Kurzke), vollzieht sich gar die Transzendierung des Genies. Die vorliegende Studie untersucht die Frage, wie Thomas Mann mit seinen Figuren die Genietradition fortschreibt und sie zugleich im Kontext der klassischen Moderne als Genies inszeniert. |
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